Einbürgerung

Niemand ist nur Schweizer Staatsbürgerin oder Schweizer Staatsbürger. Sie ist Genferin mit Heimatort in Meyrin, er Bündner aus Malans – obwohl beide in Winterthur geboren und aufgewachsen sind. Schweizerinnen und Schweizer sind immer auch Bürgerinnen und Bürger einer Gemeinde und eines Kantons. Wer die Schweizer Staatsbürgerschaft erwirbt, erhält ein kommunales und ein kantonales Bürgerrecht.

Verschiedene Wege zum Schweizer Pass

Personen, welche die Schweizer Staatsbürgerschaft erwerben wollen, können ein Einbürgerungsgesuch stellen. Die erste Herausforderung besteht darin, herauszufinden, welches Einbürgerungsverfahren in einer spezifischen Konstellation in die Wege geleitet werden muss:

Position der EKM

Der Wunsch, sich einbürgern zu lassen, entspricht dem Anliegen, als gleichberechtigtes Gesellschaftsmitglied wahrgenommen zu werden und am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Die Einbürgerung ist Ausdruck dafür, dass sich eine Person als Teil der Gesellschaft versteht, in der sie lebt.

Von Seiten der Aufnahmegesellschaft bedeutet die Einbürgerung die Anerkennung einer Person als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. Sie ist Ausdruck für das gesellschaftliche Bestreben, Personen ohne Schweizer Pass als aktive Bürgerinnen und Bürger zu betrachten.

Die Schweiz hat ein vitales Interesse, ausländische Staatsbürgerinnen und -bürger, die sich längerfristig in der Schweiz niederlassen, als vollwertige Gesellschaftsmitglieder anzuerkennen und ihnen politische Mitspracherechte einzuräumen. Ein demokratisch strukturiertes Staatswesen kann es sich nicht leisten, einen Viertel der Bevölkerung aus politischen Prozessen auszuschliessen.

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nach oben Letzte Änderung 11.03.2019