Frühförderung

Frühe Förderung wirkt sich für alle Kinder positiv aus, indem sie ihre motorischen, sprachlichen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten fördert. Für Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien besteht eine erhöhte Gefahr, in der frühkindlichen Entwicklung benachteiligt zu werden. Gerade fremdsprachige Familien sind davon besonders betroffen. Die Startchancen beim Eintritt in den Kindergarten bzw. in die Schule können beeinträchtigt werden und einer Desintegration Vorschub leisten. Gestützt auf diese Ausgangslage haben das SEM und die EKM in den Jahren 2009-2011 zahlreiche Modellvorhaben im Bereich «Integrationsförderung im Frühbereich» unterstützt.

Projektliste

Evaluation zur Integrationsförderung im Frühbereich

Im Auftrag des SEM und der EKM hat die Pädagogische Hochschule Luzern das Programm «Integrationsförderung im Frühbereich» evaluiert. Die Evaluation beschreibt die Wirkung des Programms sowie die daraus resultierenden Herausforderungen. Sie identifiziert Best Practices und gibt konkrete Empfehlungen zur künftigen Ausgestaltung der Integrationsförderung im Frühbereich.

Das Programm unterstützte eine Vielzahl von Projekten und regte so die Implementierung, Erweiterung und Vernetzung unterschiedlichster Massnahmen sowie den Diskurs über die Integrationsförderung im Frühbereich an. Die Wirkung der Projekte weist aufgrund der grossen Bandbreite, die sie abdeckten, in verschiedene Richtungen:

Einige Projekte richteten sich an das Fachpersonal der frühen Förderung. Diese sollten befähigt werden, sich auf die Erfahrungswelt der Kinder einzulassen, und haben deutlich gemacht, dass die Nachfrage nach Weiterbildungsangeboten im Bereich der frühen Kindheit unter Einbezug der besonderen Bedürfnisse von Migrantinnen und Migranten sehr gross ist.

Weitere Projekte richteten sich an Kinder sowie deren Eltern oder Betreuungspersonen und hatten zum Ziel, die Erreichbarkeit von bestehenden Strukturen zu verbessern. Diese Projekte haben die wichtige Bedeutung niederschwelliger Angebote verdeutlicht und zur Verfeinerung der vorhandenen Angebote beigetragen.

Eine dritte Gruppe von Projekten bewegte sich auf konzeptioneller Ebene. Sie ermöglichten Diskussionen mit Fachpersonal, was zur Schaffung konkreter Kooperationsräume führte und die Skizzierung verschiedene Formen der Zusammenarbeit ermöglichte.

Evaluationsbericht Integrationsförderung im Frühbereich

Evaluationsbericht, Kurzfassung

Weitere Informationen

Publikationen

Anleitung zur erfolgreichen Frühförderung
Frühe Förderung

nach oben Letzte Änderung 27.10.2016

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Ruth Tennenbaum Wissenschaftliche Mitarbeiterin Modellvorhaben
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