Publikationen und Arbeitsinstrumente

terra cognita 1: Welche Kultur?

terra cognita 1: Welche Kultur?

«Kultur» ist ein Begriff, der in verschiedensten Zusammenhängen und zu unterschiedlichen Zwecken verwendet wird: Um Verhaltensweisen zu begründen, Konflikte zu erklären oder Fremdes einzuordnen. Da ist die «eigene Kultur», die «fremde Kultur», die Essenskultur oder die «Schweiz der vier Kulturen». Kulturen sind Bestandteil der Identität von Menschen und formen oder beeinflussen diese. Die erste Ausgabe von «terra cognita» geht den verschiedenen Ebenen des Kulturbegriffes nach und leistet einen Beitrag zur kritischen Reflexion in der Diskussion um Kultur im Migrationskontext.


terra cognita 13: Identitäten

terra cognita 13: Identitäten

Die 13. Ausgabe von «terra cognita» widmet sich dem Thema «Identität». Das Definieren von Identitäten stärkt Zugehörigkeitsgefühle und kann Heimat schaffen, errichtet aber auch Grenzen und beinhaltet Ausschluss. Die Beiträge in dieser Ausgabe von terra cognita stellen fest: Die Konstruktion von Identität ist eine Tatsache. Dass diese jedoch äusserst variabel und keineswegs auf immer und ewig festgelegt sind, eröffnet Möglichkeiten des respektvollen Umgangs zwischen Mehrheiten und Minderheiten.


terra cognita 20: Essen und trinken

terra cognita 20: Essen und trinken

Essen und trinken im Migrationskontext: Die Zusammenhänge sind vielfältig und Überraschend. Es geht um Identitätsstiftung, kulturelles Selbstverständnis, den Versuch, «Authentisches» zu bewahren, sich im neuen Umfeld kulinarisch einzurichten und - aus Sicht der Aufnahmegesellschaft - Bereicherung zu erfahren.


Wir, ich – die anderen

Materialien zur Migrationspolitik: Wir, ich – die anderen

Die EKM hat sich mit Fragen der Identität auseinandergesetzt. Schnell wurde klar, dass sich Identität nicht so einfach definieren lässt. Die verschiedenen Formen von Zugehörigkeit sind ineinander verschachtelt und werden in verschiedenen Situationen unterschiedlich inszeniert. Um diese Formen anhand eines konkreten Beispiels sichtbar zu machen, beauftragte die EKM das Geografische Institut der Universität Lausanne mit der Ausarbeitung einer Studie, in deren Zentrum die Vereine von Migrantinnen und Migranten stehen. Die Studie zeigt auf eindrückliche Weise, wie komplex Prozesse von Identitätszuschreibungen sind.


Jahrestagung 2008: Über das Definieren von Identitäten

Die Jahrestagung vom 6. November 2008 zum Thema «Identität» fand in Bern unter dem Titel «Über das Definieren von Identität» statt.
Das Thema «Identität» wurde anhand von verschiedenen Debatten und Perspektiven in der Schweiz diskutiert. Es zeigte sich, dass auch jüngst Prozesse der Bildung und Veränderung von Identitätszuschreibungen beobachtet wurden. So stellten Forscher der Universität St. Gallen in Zusammenhang mit der Einbürgerungs-Abstimmung des Jahres 2008 fest, dass es den Initianten gelang, eine neue Kategorie, nämlich jene der «Eingebürgerten» zu kreieren. Des Weiteren erörterte ein Forschungsteam der Universität Lausanne die Identitätsstiftende Rolle von Migrantenvereinen. Aber auch Beispiele regionaler Initiativen zur Förderung eines Zusammengehörigkeitsgefühls boten Raum für angeregte Diskussionen.

Jahrestagung 2008: Über das Definieren von Identitäten

nach oben Letzte Änderung 26.03.2015