Contakt-citoyenneté: 320'000 Franken für 30 ausgezeichnete multikulturelle Projekte

Medienmitteilungen, EKM, 12.07.2012

Im Dezember 2011 haben das Migros-Kulturprozent und die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM ihr gemeinsames Förderprogramm contakt-citoyenneté lanciert. Bis zum 15. März 2012 sind 100 Projektvorschläge eingegangen. Eine Fachjury hat 30 Ideen ausgewählt: 17 Projekte stammen aus der Deutschschweiz, 10 aus der Westschweiz und 3 aus dem Tessin. Die Gewinnerprojekte erhalten insgesamt 320’000 Franken Fördergelder und werden nun in freiwilligem Engagement mit den zuständigen Integrationsfachstellen realisiert.

Das Förderprogramm contakt-citoyenneté, in Public Private Partnership des Migros-Kulturprozent und der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen geschaffen, bietet gute Voraussetzungen, damit kreative und engagierte Menschen integrative Ideen entwickeln und umsetzen können. Die erfreuliche Resonanz auf die Ausschreibung mit rund 100 Projekteingaben beweist, dass es in der ganzen Schweiz viele Menschen gibt, die sich im Bereich der Integration freiwillig engagieren und etwas bewegen. Ideen haben ist das eine, ein Projekt in freiwilligem Engagement umzusetzen, das andere. Oftmals scheitert ein Projekt, weil das Beziehungsnetz oder die nötigen finanziellen Mittel fehlen oder auch die Sicherheit, allfällige Stolpersteine zu bewältigen. Deshalb werden die 30 ausgewählten Projektorganisationen von contakt-citoyenneté nicht nur finanziell unterstützt, sondern zusätzlich begleitet über das tragfähige Netz von Integrationsfachstellen in Kantonen, Regionen, Gemeinden und Städten.

Die freiwillig Engagierten möchten mit ihren Projekten praktisch, effizient, manchmal witzig und verspielt Hand anlegen, direkt und immer dort, wo sich das Leben abspielt: an sportlichen oder kulturellen Veranstaltungen, in der Schule, der Spielgruppe, im Café, in der Bibliothek oder auf der Suche nach einer Lehrstelle. Manche Projektgruppen haben überraschend neue Ansätze entwickelt, um den Alltag zu bewältigen. Manche wagen sich explizit auch an schwierigere Themen, die tiefe öffentliche Reflexion und geführte Lernprozesse erfordern – mittels Mentoring-Programmen, Vorträgen oder Gesprächen am runden Tisch.

Weitere Informationen

nach oben Letzte Änderung 12.07.2012