Medienmitteilungen 2008

Medienmitteilungen (07.11.2008 - EKM)

Die Schweiz als «Willensgemeinschaft»

Die Schweiz versteht sich als Willensnation. Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat am Donnerstag an einer Tagung der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen dazu aufgerufen, zusätzlich eine «Willensgemeinschaft Schweiz» zu schaffen. Eine Gemeinschaft, die auf den Werten der Bundesverfassung basiere: «Rechtsstaat, Demokratie und Grundrechte sind der innere, unantastbare Kern, auf dem unser Land aufbaut. Was die schweizerische Identität darüber hinausgehend ausmacht, was darüber hinaus zu unserer vorgestellten 'Willensgemeinschaft' gehören soll, bleibt eine zu diskutierende Frage.»

Medienmitteilungen (05.09.2008 - EKM)

Zugewanderte besser beteiligen

Politische Partizipation ist ein wichtiger Teil im Integrationsprozess. Darum unterstützt die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) im Rahmen des Integrationskredits des Bundes Modellvorhaben, welche die politische Partizipation von Ausländerinnen und Ausländern fördern.

Medienmitteilungen (20.05.2008 - EKM)

Neue Kommission hofft auf mehr Opposition gegen Einbürgerungsinitiative

Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) befasst sich in ihrem ersten Jahr schwerpunktmässig mit Fragen zu kollektiven Identitäten und der Möglichkeit, wieder Flüchtlinge im Rahmen von Kontingenten aufzunehmen. Sie zeigt sich besorgt, dass bei einer allfälligen Annahme der Einbürgerungsinitiative eine längere Periode kritischer Diskussionen bevorstehen würde, unter denen Ausländerinnen und Ausländer leiden würden.

Medienmitteilungen (06.05.2008 - EKM)

Nein zur Volksinitiative «Für demokratische Einbürgerungen» - Das Recht auf ein faires Verfahren

Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen (EKM) sagt Nein zur Volksinitiative «Für demokratische Einbürgerungen». Auch bei der Einbürgerung hat jede Person das Recht auf ein Verfahren, das weder willkürlich noch diskriminierend ist. In der Schweiz gibt es kein Recht auf Einbürgerung, ein Recht auf ein faires Verfahren aber schon. Dazu gehört zwingend eine Beschwerdemöglichkeit.

nach oben Letzte Änderung 09.12.2014