News
Die Schweiz verstärkt 2027 ihren Einsatz zugunsten der friedensfördernden Mission in Bosnien und Herzegowina
An seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 verabschiedete der Bundesrat die Botschaft zuhanden des Parlaments, die eine zeitlich befristete Verstärkung des Beitrags der Schweiz im Jahr 2027 um 12 bewaffnete Armeeangehörige zugunsten der multinationalen European Union Force in Bosnien und Herzegowina (EUFOR ALTHEA) vorsieht. Die 12 zusätzlichen Armeeangehörigen werden in den Bereichen Transport und Stabsarbeit eingesetzt. Vor dem Hintergrund der politischen Krisen im Land spielt die Mission EUFOR ALTHEA eine wesentliche Rolle für die Stabilisierung. Der Schweiz würde ihr Beitrag ermöglichen, die Europäische Union bei deren Stabilisierungsbemühungen in einer für die Schweiz wichtigen Region zu unterstützen. Der bewaffnete Einsatz muss nun vom Parlament genehmigt werden.
Migrations- und Asylpakt: Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zur nationalen Eurodac-Verordnung
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 18. Februar 2026 die Vernehmlassung zur Schweizer Eurodac-Verordnung in Zusammenhang mit der Übernahme und Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts eröffnet. Diese Verordnung regelt alle Aspekte der europäischen Datenbank Eurodac, einschliesslich neuer Funktionen zur besseren Steuerung von irregulärer Migration und Migrationsströmen sowie Kriminalitätsverhütung.
Robuste Performance 2025 von compenswiss bei finanziellen Herausforderungen für AHV und IV
compenswiss (Ausgleichsfonds AHV/IV/EO) schliesst das Geschäftsjahr 2025 mit einem soliden Anlageresultat und einer Nettorendite von 6.34 % ab. Dieses positive Ergebnis ist hauptsächlich auf Aktien, Gold und Währungseffekte zurückzuführen. Ende 2025 belief sich das verwaltete Vermögen auf 50'550 Millionen Franken, gegenüber 46'102 Millionen Franken im Vorjahr. Die kurz- und mittelfristigen Finanzperspektiven für den AHV- sowie den IV-Ausgleichsfonds sind jedoch angespannt.
Bundesrat Rösti an der Ministerkonferenz der Internationalen Energieagentur
Bundesrat Albert Rösti reist vom 18. bis 19. Februar 2026 nach Paris, um an der Ministerkonferenz der Internationalen Energieagentur (IEA) teilzunehmen. Er trifft dort seine Amtskolleginnen und -kollegen aus den 32 Mitgliedstaaten. Nebst den neuesten Entwicklungen der Energiemärkte und energiepolitischen Strategien wird die Rolle der Kernenergie im Energiemix ein Schwerpunktthema. Aber auch die Versorgungssicherheit, die Bezahlbarkeit und Nachhaltigkeit von Energie sowie die langfristige Verfügbarkeit kritischer Rohstoffe.
Atomwaffenverbots-Initiative zustande gekommen
Die am 23. Dezember 2025 eingereichte eidgenössische Volksinitiative «Für den Beitritt der Schweiz zum Vertrag der Vereinten Nationen über das Verbot von Atomwaffen (Atomwaffenverbots-Initiative)» ist formell zustande gekommen. Die Prüfung der Unterschriftenlisten durch die Bundeskanzlei hat ergeben, dass von insgesamt 106’676 eingereichten Unterschriften 105’674 gültig sind.
Brandkatastrophe Crans-Montana: Nationale Koordination für die Rückverlegung der Patientinnen und Patienten in die Schweiz
Erste Patientinnen und Patienten der Brandkatastrophe von Crans-Montana konnten aufgrund ihres verbesserten Zustandes bereits aus den Brandzentren im Ausland in die Rehabilitation in der Schweiz überführt werden. Bund, Kantone und betroffene Institutionen treffen gemeinsam Vorbereitungen, damit bei der Rückverlegung die bestmögliche Anschlussbehandlung garantiert ist und den Bedürfnissen der Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen möglichst gut entsprochen werden kann.
Michelle Ziegler wird neue Leiterin des Museums für Musikautomaten Seewen
Michelle Ziegler wurde vom Bundesamt für Kultur zur neuen Leiterin des Museums für Musikautomaten Seewen (SO) ernannt. Sie tritt ihre Funktion am 1. Juni 2026 an und ersetzt Christoph Hänggi, der in den Ruhestand tritt.
Eröffnungsrede von Bundeskanzler Viktor Rossi an den Swiss Cyber Security Days 2026 in Bern
Mut zur digitalen Souveränität
Wiedereingliederung von erschwert vermittelbaren und älteren Arbeitslosen: Evaluationsberichte zeigen wirksame Ansätze
Im Rahmen des «Impulsprogramms zur Förderung der Wiedereingliederung von erschwert vermittelbaren und älteren Arbeitslosen» setzten zwischen 2020 und 2026 22 Kantone 35 Projekte um. Die Evaluationen und eine übergreifende Synthese zeigen, welche Ansätze besonders wirksam sind.
Bundesrat Cassis besucht Slowenien und Bosnien und Herzegowina
Gestützt auf ihre engen Beziehungen zum Westbalkan und ihr Engagement für Sicherheit und Stabilität in Europa führt die Schweiz ihren politischen Dialog in der Region weiter: Bundesrat Ignazio Cassis reist vom 18. bis 20. Februar 2026 erst zu einem offiziellen Besuch nach Slowenien und anschliessend weiter nach Bosnien und Herzegowina. Gesprächsthemen sind insbesondere die bilaterale Zusammenarbeit, die europäische Sicherheit sowie die kulturelle Vielfalt und der Dialog als Faktoren zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und der demokratischen Institutionen. Der Besuch steht zudem im Zeichen des Schweizer OSZE-Vorsitzes 2026.
Lumpy-Skin-Disease: Verbot der Sömmerung von Rindern in Frankreich für die Saison 2026
Wegen der seit Ende Juni 2025 in Frankreich auftretenden Lumpy-Skin-Disease (LSD) hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) entschieden, die Sömmerung von Rindern in Frankreich für die Saison 2026 zu verbieten. Die Massnahme soll die Einschleppung dieser hochansteckenden Tierseuche in die Schweiz verhindern und den Rinderbestand nachhaltig schützen. Dem Entscheid gingen ausführliche Gespräche mit den kantonalen Veterinärdiensten und der betroffenen Branche voraus. Von der Massnahme betroffen sind rund 260 Betriebe, hauptsächlich in der Westschweiz. Derzeit werden auf Schweizer Boden Sömmerungslösungen gesucht. Die Landwirtschaftsorganisationen werden die Tierhaltenden dabei begleiten und unterstützen. Bisher wurde in der Schweiz noch kein Fall von LSD festgestellt.
Lehrstellenmarkt 2026: stabile Situation zum Jahresbeginn
Der Schweizer Lehrstellenmarkt zeigt sich zu Beginn des Jahres 2026 stabil. Erste Trendmeldungen aus den Kantonen deuten darauf hin, dass die Lehrstellenbesetzung für den Lehrbeginn im Sommer 2026 weitgehend dem Niveau der Vorjahre entspricht.