Materialien zur Migrationspolitik

Schutz für Vertriebene. Konzepte, Herausforderungen und neue Wege

Schutz für Vertriebene

Seit Monaten kommt es aufgrund der Verschärfung der Konflikte vor den Toren Europas und der Öffnung von Migrationsrouten im Mittelmeerraum fast täglich zu menschlichen Tragödien. Was tun angesichts einer so grossen Zahl von Menschen in Not, die nicht alle aufgenommen werden können? Ist es richtig, dass nur Schutz bekommt, wer die lebensgefährliche Reise gewagt hat? Wie können wir uns solidarisch zeigen und trotzdem den Migrationsfluss im Griff behalten? Die Studie zeigt, dass es ein beträchtliches legitimes Bedürfnis nach Schutz gibt und dass die Massnahmen erst in den Anfängen stecken. Sie liefert gute Grundlagen für weitere Überlegungen und zeigt Wege auf, wie eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit bewältigt werden kann.

2014, 100 Seiten, D

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Kurzerwerbsaufenthalte in der Schweiz. Gründe, Wege, Arbeitssituationen und Migrationsgeschichten

Kurzerwerbsaufenthalte in der Schweiz

Wer sind die Menschen, die als Kurzaufenthalter oder Meldepflichtige in der Schweiz einem Erwerb nachgehen? Diese Studie bietet eine Übersicht zu den verschiedenen Bereichen, in denen Personen mit Kurzaufenthaltsbewilligungen oder als Meldepflichtige arbeiten, gibt Einblick in die Mechanismen der Rekrutierung solcher Personen, beschreibt Migrationsverläufe, zeigt auf, wie Zuwandernde selber ihre Lage einschätzen und schliesst mit Schlussfolgerungen zur Bedeutung dieser Form der Beschäftigung für den Arbeitsmarkt, den Migrationskontext und die Kurzerwerbstätigen selbst.

2013, 99 Seiten, D

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Demographie, Ressourcen und die Bedeutung der Migration

Demographie, Ressourcen und die Bedeutung der Migration

Eine Literaturstudie

Der demographische Wandel macht vor der Schweiz nicht halt. Stichworte dazu sind: Alterung der Gesellschaft, neue Bedürfnisse bei der Betreuung betagter Menschen, Versorgungslücken bei der Rentensicherung. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen bat deshalb das Schweizerische Forum für Mi­grations- und Bevölkerungsstudien SFM, eine Literaturstu­die zu dieser breit gefächerten Thematik zu erstellen. Entstanden ist eine Übersicht über dieses äusserst dynamische Feld, in welchem nicht a priori eindeutige wissenschaftli­che und politische Positionen ausgemacht werden können. Aus der Analyse lassen sich vier grosse thematische Felder herauskristallisieren: «Demographische Dynamik», «Wirtschaft und Arbeitsmarkt», «Infrastruktur» und «Um­welt».  

2013, 56 Seiten, D

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«Und so sind wir geblieben …» Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz

«Und so sind wir geblieben...»

Seit einigen Jahren beschäftigen sich sowohl persönlich Betroffene wie auch verschiedene Institutionen mit der Frage, was es bedeutet, in der «Fremde» älter zu werden. Nachdem man in der Politik nach und nach die Tatsache akzeptierte, dass gerufene Arbeitskräfte auch Menschen sind, macht man heute die Feststellung, dass dies auch über das Pensionsalter hinaus zutrifft. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM und das Nationale Forum Alter und Migration möchten mit der gemeinsam in Auftrag gegebenen Studie zunächst einmal eine Grundlage dafür schaffen, wie die Situation älterer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz überhaupt aussieht, welche besonderen Bedürfnisse sich daraus ableiten lassen und welcher Handlungsbedarf besteht.

2012, 90 Seiten, D

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Anleitung zur erfolgreichen Frühförderung. Lerngeschichten und Erkenntnisse

Anleitung zur erfolgreichen Frühförderung

Frühe Förderung wirkt sich für alle Kinder positiv aus. Sie wirkt unterstützend bei der Entwicklung der motorischen, sprachlichen, kognitiven und sozialen Fähigkeiten. Gerade Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Familien profitieren von Angeboten der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung. Auch bei Kindern aus Familien, in denen keine unserer Landessprachen gesprochen wird, erhöhen sich die Startchancen beim Eintritt in den Kindergarten oder in die Schule, wenn sie entsprechende Angebote nutzen.

2012, 23 Seiten, D

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Einbürgerungslandschaft Schweiz: Entwicklungen 1992–2010

Einbürgerungslandschaft Schweiz

Die Studie liefert eine Aktualisierung der Untersuchung von Piguet und Wanner (2000). Sie enthält einen Überblick über die Schweizer Forschungsliteratur zur Einbürgerung seit 2000, und es werden standardisierte Einbürgerungsquoten für die ganze Schweiz und nach Nationalität sowie für verschiedene geografische Einheiten (Kantone, Gemeinden, Agglomerationen, Bezirke usw.) berechnet. Die Studie deckt die Zeitspanne von 1992 bis 2010 ab und liefert auch einige Informationen über die Zeit vor 1992 (dem Jahr, als die letzte grosse Revision des Bürgerrechtsgesetzes in Kraft trat). Weiter untersucht sie, welche Faktoren die Einbürgerung beeinflussen und wie sich eine allfällige Revision des Bürgerrechtsgesetzes (BüG) auswirken würde.

2012, 60 Seiten, D

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Gestaltungsräume im Föderalismus: Die Migrationspolitik in den Kantonen

Gestaltungsspielräume im Föderalismus: Die Migrationspolitik in den Kantonen

Die EKM wollte genauer wissen, wie in konkreten Handlungsfeldern die Praxis der Kantone bei der Umsetzung ausländerrechtlicher Bestimmungen aussieht: im Bereich von Einbürgerung, von Langzeitaufenthalt, von Zulassung (Familiennachzug und Arbeitsmigration) sowie von Asyl und Härtefallregelungen. Sie interessierte sich dafür, wie die Kantone mit dem ihnen zur Verfügung stehenden «Ermessen» umgehen, welche Chancen sich dabei ergeben und welche Risiken damit verbunden sind. Die Studie zeigt, dass unterschiedliche Erfahrungen und Bedürfnisse in den Kantonen naturgemäss zu unterschiedlichen Praxisansätzen und zur Nutzung von Handlungsspielräumen führen.

2011, 128 Seiten, D

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Libertads concepziunalas en il federalissem: La politica da migraziun en ils chantuns

Libertads concepziunalas en il federalissem: La politica da migraziun en ils chantuns

2011, Resumaziun da la retschertga
12 paginas, Rätoromanisch

   

 

 

  

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Leben als Sans-Papiers in der Schweiz. Entwicklungen 2000-2010

Leben als Sans-Papiers in der Schweiz

Die Studie geht den komplexen Mechanismen nach, weshalb Personen in der Schweiz Sans-Papiers sind, beschreibt ihre Lebenslagen vor dem Hintergrund der Veränderungen der letzten zehn Jahre und zeigt die Brennpunkte auf, die sich in verschiedenen Politikbereichen ergeben. Die EKM hofft, damit aufzeigen zu können, dass die irregulären Situationen nicht einfach auf das Verschulden einzelner Personen zurückzuführen sind, sondern auch in der Verantwortung unserer Gesellschaft liegen, die nun mal nicht frei von Widersprüchen ist.

2010, 92 Seiten, D

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Wegweisen. Ausschaffen.

Wegweisen. Ausschaffen.

Ein Grundlagenbericht zu den ausländerrechtlichen Folgen der Straffälligkeit

Vieles bleibt unklar und unscharf in der politischen Debatte um Wegweisungen und Ausschaffungen von ausländischen Straftätern. Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM will mit dem vorliegenden Grundlagenbericht einen Beitrag zur Klärung liefern. Der vom Schweizerischen Forum für Migrations- und Bevölkerungsstudien in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Migrationsrecht, Universität Neuchâtel, erarbeitete Bericht klärt Begriffe, zeigt Verfahrensabläufe nach und liefert aktuelle Zahlen zur Ausweisung von Straffälligen.

2010, inkl. Kurzbericht D/F, 68 Seiten, D

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Citoyenneté. Zugehörig sein, teilhaben und Verantwortung übernehmen

Citoyenneté

Es geht um Zugehörigkeit, um engagierte Teilnahme und Teilhabe, um Rechte und Pflichten, um das Wahrnehmen von Verantwortung sowie um Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit. Mit dem Aufgreifen dieses Themas möchte die EKM eine neue Diskussion innerhalb der Integrationsdebatte anstossen. Sie möchte den Blick dafür schärfen, welche Möglichkeiten sich eröffnen, wenn Menschen ohne Schweizer Pass als «Citoyens», das heisst als Bürgerinnen und Bürger, wahrgenommen werden.

2010, 28 Seiten, D
   

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Muslime in der Schweiz. Identitätsprofile, Erwartungen und Einstellungen

Muslime in der Schweiz

Eine Studie der Forschungsgruppe «Islam in der Schweiz» (GRIS)

Zweite Auflage des Berichts von 2005, mit einer Ergänzung von Stéphane Lathion.

Die Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen EKM möchte mit der Neuauflage von «Muslime in der Schweiz» einen Beitrag dazu leisten, Menschen muslimischer Religionszugehörigkeit auch nach dem 29.November 2009 differenziert wahrzunehmen. Die Momentaufnahme über das Selbstverständnis von Musliminnen und Muslimen zeigt sehr deutlich, dass die tief verankerten Stereotype und die in der Öffentlichkeit verbreiteten Meinungen über den Islam nicht der Wirklichkeit entsprechen.

2010, 56 Seiten, D

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Frauen in der Migration. Das Bild der Migrantin in der öffentlichen und politischen Wahrnehmung und in der aktuellen Forschung

Frauen in der Migration

Die EKM zeigt auf, dass Medien und Politik oft stereotoype und veraltete Bilder von Migrantinnen zeichnen. Die Studie möchte eine differenzierte Sicht ermöglichen. Sie zeigt Zahlen und Fakten zur Einwanderung von Frauen und analysiert die Bilder von Migrantinnen, die in den Medien und in politischen Debatten gezeichnet werden. Die Studie gibt aber auch einen Überblick über Erkenntnisse und Ergebnisse der aktuellen Forschung zu Frauen im Migrationskontext und stellt den Stand der Diskussion über Migrantinnen und deren spezifische Problemlagen vor.

2009, 64 Seiten, D

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Wege zu einer besseren Kommunikation. Kooperation mit Netzwerken von Zugewanderten

Wege zu einer besseren Kommunikation

Die Studie fragt, wie verschiedene Migrantennetzwerke die Kommunikation zwischen Behörden und Migrationsbevölkerung verbessern können und auf welche Art und Weise sie zu soliden, zuverlässigen und leistungsstarken Kooperationspartnern werden. Im Fokus der Studie stehen die Integrations- und Gesundheitspolitik. Die Ergebnisse lassen sich aber auch auf andere Bereiche übertragen (Bildung, Arbeitsmarkt etc.).

2009, 24 Seiten, D
   

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Wir, ich - die anderen. Migrantenvereine und Identitätsbildung: eine Innensicht

Wir, ich – die anderen

Die EKM hat sich mit Fragen der Identität auseinandergesetzt. Schnell wurde klar, dass sich Identität nicht so einfach definieren lässt. Die verschiedenen Formen von Zugehörigkeit sind ineinander verschachtelt und werden in verschiedenen Situationen unterschiedlich inszeniert. Um diese Formen anhand eines konkreten Beispiels sichtbar zu machen, beauftragte die EKM das Geografische Institut der Universität Lausanne mit der Ausarbeitung einer Studie, in deren Zentrum die Vereine von Migrantinnen und Migranten stehen. Die Studie zeigt auf eindrückliche Weise, wie komplex Prozesse von Identitätszuschreibungen sind.

2009, 32 Seiten, D

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Frühe Förderung. Forschung, Praxis und Politik im Bereich der Frühförderung: Bestandesaufnahme und Handlungsfelder

Frühe Förderung

Die Studie ist als eine Auslegeordnung zu verstehen, welche neue Erkenntnisse aus Theorie und Praxis der Frühförderung einem breiten Publikum zugänglich machen will. Diese Erkenntnisse sollen sowohl die bildungspolitische Diskussion im Hinblick auf die weitere Entwicklung der Frühförderung anregen als auch eine Grundlage dafür sein, wie die verschiedensten Initiativen und Ansätze in diesem Bereich voneinander profitieren können. Ein spezielles Augenmerk ist dabei der Frage gewidmet, wie die Bedürfnisse von Migrationsfamilien – sowohl der Kinder wie auch der Eltern – berücksichtigt werden können und welche Rolle Sprachförderung dabei spielen soll.

2009, 56 Seiten, D

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Aufnahme von Flüchtlingsgruppen und Hilfe vor Ort

Aufnahme von Flüchtlingsgruppen und Hilfe vor Ort

Die EKM hat die Voraussetzungen, Chancen und Massnahmen einer neuen Aufnahmepolitik studiert. Eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von EKM-Vizepräsidentin Barbara Walther hat aufgrund dieses Berichts fünf Empfehlungen erarbeitet. Die EKM schlägt dem Bundesrat vor, wieder Flüchtlingsgruppen im Rahmen des UNHCR-Programms aufzunehmen; 200 bis 300 könnten es pro Jahr sein. Im Rahmen einer aktiven Flüchtlingsaussenpolitik könnten diese Aufnahmen mit gezielter Hilfe vor Ort (vor allem in den Ländern, welche den Flüchtlingen Erstasyl gewährt haben) kombiniert werden.

2008, 20 Seiten, D

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Evaluation Schwerpunkteprogramm 2004-2007

Evaluation des Schwerpunkteprogramms 2004 -2007

Synthesebericht zu den drei Teilevaluationen des Schwerpunkteprogramms der Integrationsförderung

Die Evaluation stellt dem Schwerpunkteprogramm 2004 bis 2007 ein sehr gutes Zeugnis aus. Es gibt aber auch einige Punkte, die verbesserungswürdig sind und die im Rahmen einer künftigen Politik der Integrationsförderung zu berücksichtigen sind. Die Empfehlungen der Evaluatoren stützen dabei die Erfahrungen und Einschätzungen der EKA. So stellt zwar das Erlernen der Sprache ein wichtiges und notwendiges Element im Integrationsprozess dar. Ebenso bedeutsam ist es jedoch, dass Projekte realisiert werden können, die den Austausch zwischen einheimischer Bevölkerung und Zugewanderten in den Vordergrund stellen, die Initiativen fördern, welche die tatsächliche Mitgestaltung durch Ausländerinnen und Ausländer ermöglichen und die auf ein konstruktives Zusammenleben im Quartier und in der Nachbarschaft hinwirken.

2008, 116 Seiten, D/F

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Prävention von Jugendgewalt. Wege zu einer evidenzbasierten Präventionspolitik

Prävention von Jugendgewalt

Die Autoren zeigen, dass die Prävention von Gewalt bei Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund keine grundsätzlich anderen Massnahmen erfordert als bei Schweizer Jugendlichen. Die erfolgreiche Umsetzung von Projekten, die sich nicht ausschliesslich auf diese Altersgruppe konzentrieren sollte, erfordert allerdings vertiefte Überlegungen, wie sozio-ökonomische, aber auch sprachlich und bezüglich unterschiedlicher Wertsysteme bedingte Schranken überwunden werden können.

2006, 64 Seiten, D

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Lebensqualität in benachteiligten Quartieren verbessern Integration und Habitat: Skizzen, Thesen, Portraits

Integration und Habitat: Lebensqualität in benachteiligten Quartieren verbessern

 Ein anwendungsorientiertes Dossier

Die Studie enthält erstens einen Text mit Beschreibungen und Thesen zur Verbesserung der Lebensqualität in benachteiligten Quartieren. Zweitens finden sich Portraits von vier Quartieren in Schweizer Städten, in welchen Projekte und Programme durchgeführt worden sind. Drittens enthält die Studie die Adressen der Teilnehmenden am Erfahrungsaustausch sowie eine Information zu den Stellen des Bundes, welche im Rahmen ihres Gesetzesauftrages im weitesten Sinne zur Förderung der Lebensqualität in Quartieren einen Beitrag leisten oder leisten können.

2005, 52 Seiten, D/F

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Integration und Habitat: Die angemessene Wohnung als Voraussetzung für den Familiennachzug

Integration und Habitat: Die «angemessene Wohnung» als Voraussetzung für den Familiennachzug

Studie und Vergleich der Praxis der Kantone

Der Beitrag befasst sich mit der Frage der «angemessenen Wohnung» als Voraussetzung für den Familiennachzug. Die Bewilligung des Familiennachzuges hängt bei Personen mit einer Jahresaufenthaltsbewilligung unter anderem vom Vorhandensein einer angemessenen Wohnung ab. Sowohl der Zweck der Bestimmung wie auch der Begriff selbst sind allerdings nicht klar. Die Anwendung des unbestimmten Gesetzesbegriffes obliegt den Kantonen, wobei in der Praxis gewichtige Unterschiede bestehen. Der Autor kommt zum Schluss, dass sich eine Harmonisierung und eine kritische Überprüfung der Praktiken aufdrängen.

2004, 58 Seiten, D/F/I

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Integration und Habitat: Raumplanung in der pluralistischen Gesellschaft

Integration und Habitat: Raumplanung in der pluralistischen Gesellschaft

Die Publikation versammelt Beiträge zu Fragen von Raumplanung und den besonderen Bedürfnissen von Minderheiten. Ein im Auftrag der EKA erstelltes Gutachten von Prof. Regina Kiener und Mathias Kuhn untersucht die bau- und planungsrechtliche Behandlung von Kultusgebäuden im Lichte der Glaubens- und Gewissensfreiheit. Das Gutachten kommt zum Schluss, dass das Raumplanungsrecht für sich keine diskriminierenden Inhalte aufweist, dass sich jedoch bei der Anwendung des Rechts auf die Richt- und Nutzungspläne Fragen der Ungleichbehandlung verschiedener Religionsgemeinschaften stellen können.

2004, 68 Seiten, D/F/I

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Integration und Arbeit: Handlungsfelder, Akteure und Ansatzpunkte zur Besserstellung von Ausländerinnen und Ausländern auf dem Schweizer Arbeitsmarkt

Integration und Arbeit

Die Publikation beschreibt aus einer problemorientierten Perspektive, welche Benachteiligungen in den unterschiedlichen Problembereichen bestehen und welche Hürden bei der Integration überwunden werden müssen. Aus einer handlungsorientierten Perspektive werden Interventionsbereiche benannt und konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Als Basis für die weitere Diskussion werden schliesslich Interventionsbereiche, Akteure und Ansatzpunkte für die Besserstellung von Ausländerinnen und Ausländern auf dem Arbeitsmarkt zusammenfassend dargestellt.

2003, 64 Seiten, D

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nach oben Letzte Änderung 18.07.2012